Selbstverständnis

Nach § 3 der Satzung des WISOFT wirken die Mitglieder „zur Erfüllung ihrer Aufgaben im Bereich der Forschung und der akademischen Lehre, der wissenschaftlichen Weiterbildung und der internationalen Kooperation sowie zur Vertretung sonstiger gemeinsamer Interessen zusammen“.


Von diesem Zweck ausgehend, übernimmt der WISOFT spezifische Aufgaben, welche aufgrund der jeweiligen Ausgangssituation durch andere einschlägige Organisationen wie die Hochschulrektorenkonferenz, den Hochschullehrerverband o.ä. nicht oder nicht angemessen wahrgenommen werden (können).


Der WISOFT versteht sich


als die legitime Interessenvertretung der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Mitgliedsfakultäten in Deutschland, Schweiz und Österreich. Aufgrund des Aufgabenspektrums dieses Typus von Fakultäten liegen in bestimmten Entscheidungsbereichen  spezifische Interessen vor, die sich von denen naturwissenschaftlicher, ingenieurwissenschaftlicher oder anderer Fakultäten unterscheiden. Der WISOFT ist bestrebt, diese Interessen zu diagnostizieren, zu artikulieren und in die Hochschulpolitik einzubringen.


als Plattform für den Informationsaustausch zwischen den Mitgliedsfakultäten. Aufgrund der föderalen Konstruktion der Hochschulsysteme in Deutschland, Schweiz und Österreich sind differierende Entwicklungen dieser Systeme zwischen und innerhalb der genannten Staaten feststellbar, die beim Wechsel von Fakultätsmitgliedern zwischen Staaten bzw. Bundesländern/Kantonen sowie für die Fortentwicklung der Wettbewerbsposition der einzelnen Fakultäten im Europäischen Bildungsbinnenmarkt von Bedeutung sind. Der WISOFT leistet deshalb einen aktiven Beitrag zur gezielten Informationsversorgung seiner Mitgliedsfakultäten.


als Integrationsscharnier für die Mitgliedsfakultäten. Die Intensivierung der Marktorientierung zwingt die Fakultäten über die  Entwicklung von Wettbewerbsstrategien zu einer stärkeren Profilierung. Trotz der dadurch sich herausbildenden stärkeren Differenzierung zwischen gleichartigen Fakultäten besteht ein Fundament gemeinsamer hochschulpolitischer Anliegen und Aufgaben. Der WISOFT anerkennt die Gleichzeitigkeit von Kooperation und Konkurrenz zwischen den wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultäten. Er ist gleichwohl im Hinblick auf die Erhaltung der Identität der Fakultäten und deren Außenwirkung bestrebt, etwa über die Vereinbarung von Minimalstandards und Koordinationsmaßnahmen, die Gemeinsamkeit und Einheit der Mitgliedsfakultäten zu fördern.

 

als Einrichtung zur Pflege der Berufsethik. Der WISOFT tritt für die Wahrung der Autonomie der Fakultäten und ihrer Mitglieder innerhalb der Gesamtuniversität ein. Zugleich unterstützt er alle Bestrebungen zur Verpflichtung auf anerkannte akademische Standards verantwortungsvollen Handelns.

 

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